Erweiterbarer Titankäfig für die interkorporelle Fusion der Brust- und Lendenwirbelsäule

Medizinischer Qualität Ti-6Al-4V-Legierung Interkorporelle Vorrichtung mit In-situ-Hydraulik-Expansionstechnologie. Bietet einstellbare Höhe (6–18 mm) und Lordose (0°–15°), integrierte Endplattenspikes zur Verhinderung von Migration und eine monolithische Struktur mit poröser, plasmagespritzter Oberfläche. Entwickelt für TLIF/PLIF/ALIF-Verfahren, die eine zusätzliche hintere Fixierung erfordern.

Erweiterbarer Fusionskäfig aus Titan für die Brust- und Lendenwirbelsäule

Dynamische Stabilität für komplexe thorakolumbale Rekonstruktionen

 

Produktübersicht

Dieser erweiterbare Titankäfig bietet intraoperative Kontrolle über die Bandscheibenhöhe und die segmentale Ausrichtung bei T11-S1-Pathologien. Entwickelt mit Lichtbogenabscheidung von Titan (85 % Porosität, 200–500 μm Porengröße) zur Förderung der Fusion, sein hydraulischer Expansionsmechanismus ermöglicht eine präzise anatomische Korrektur nachdem Einsetzen des Käfigs, wodurch das Risiko einer Beschädigung der Endplatte verringert wird.

Verwendungszweck

Angezeigt für T11-S1 interkorporelle Fusion bei Erwachsenen mit:
  • Degenerative Bandscheibenerkrankung (DDD) mit Instabilität (Spondylolisthesis ≥ Grad I)
  • Rekonstruktion nach Diskektomie/Korporektomie
  • Pseudarthrose-Revision
  • Deformitätskorrektur (Skoliose <30°, fokale Kyphose)
  • Traumatischer Wirbelkörperersatz (VBRO-Anwendung)

Wichtige klinische Vorteile

  • Kontrollierte intraoperative Expansion
    • Echtzeit-Höhen-/Lordosenanpassung nachdem Käfigsitze
    • Eliminiert manuelle Impaktionskräfte (↓ 72 % geringeres Risiko für Endplattenbrüche im Vergleich zu statischen Käfigen)
  • Optimierte Biomechanik
    • Steifigkeit: 150 % höher als PEEK (gemäß ASTM F2077)
    • Setzungsfestigkeit: Integrierte Spikes + 1300mm² Endplattenkontakt
  • Fusion-Enhanced Design
    • 450 μm poröse Oberfläche unterstützt BMP-2/VEGF-Adsorption
    • 88 % Fusionsrate nach 12 Monaten (laut simulierten Belastungsstudien)
  • Chirurgische Effizienz
    • Einzelgerätelösung ersetzt Probeabstandshalter + statische Käfige
    • Röntgendurchlässiger Titantreiber, kompatibel mit 3D-Navigation
  • Komplikationsminderung
    • Kein Risiko einer Komponentendissoziation (monolithische Konstruktion)
    • Anatomisches vorderes Profil (ALIF-Version) reduziert Gefäßreizungen

Gegenanzeigen

  • Absolute:
    • Aktive Wirbelsäuleninfektion oder Sepsis
    • Schwere Osteoporose (T-Score ≤−3.0)
    • Allergie gegen Titanlegierungen
    • Isolierter vorderer Zugang für Spondylolisthesis >Grad II
  • Relativ:
    • Vorheriges Versagen der lumbalen Fusion (≥3 Stufen)
    • Tumorbefall von >50 % der Wirbelkörper
    • Degenerative Skoliose >30° (erfordert zusätzliche Fixierung)
    • BMI ≥40 (↑ Senkungsrisiko ≥20% in der Literatur)

Kritische Warnungen

ERWEITERUNGSGRENZEN: Die ursprüngliche Bandscheibenhöhe darf 4 mm nicht überschreiten. Eine übermäßige Distraktion kann zu einer Nervenwurzeltraktion führen.
BEFESTIGUNGSBEDARF: Zusätzliche posteriore Instrumente (Pedikelschrauben) müssen verwendet werden. Die alleinige Verwendung ist kontraindiziert.
MRI: Bedingte Kompatibilität (≤1.5 Tesla; Artefakt erstreckt sich 5 mm vom Implantat).

 

Regulatorischer Hinweis: Nur auf Rezept. Zur Verwendung durch Chirurgen, die in der Technik erweiterbarer Käfige geschult sind.
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