Erweiterbarer Titankäfig zur interkorporellen Fusion der Halswirbelsäule

Ein röntgendichtes Interbody-Implantat aus Titanlegierung (Ti-6Al-4V) mit In-situ-Expansionstechnologie . Es bietet eine einstellbare Höhenkontrolle, eine integrierte Endplattenfixierung mit Spikes/Zähnen und strukturelle Stabilität zur Wiederherstellung der Bandscheibenhöhe und Lordose. Die monolithische Konstruktion vermeidet lose Komponenten – ideal für minimalinvasive ACDF/TDR-Revisionen.

Zervikale interkorporelle Fusion aus Titan, erweiterbarer Käfig

Präzise kontrollierte Expansion für eine optimale zervikale Rekonstruktion

 

Produktübersicht

Dieser expandierbare Titankäfig revolutioniert die vordere zervikale Fusion durch intraoperative Höhenverstellbarkeit. Entwickelt mit medizinischer Qualität Ti-6Al-4VEs kombiniert die Stärke herkömmlicher Käfige mit der Fähigkeit zur dynamischen Expansion und ermöglicht so eine vom Chirurgen gesteuerte Korrektur der Bandscheibenhöhe/Lordose nach der Implantation.

Verwendungszweck

Angezeigt für C3–C7 interkorporelle Fusion bei Erwachsenen mit:
  • Degenerative Bandscheibenerkrankung (DDD) mit Instabilität
  • Fehlgeschlagene vorherige zervikale Fusion
  • Rekonstruktion nach Diskektomie/Korporektomie
  • Korrektur kyphotischer Deformitäten (± posteriore Fixierung)
  • Revision der zervikalen Arthroplastik

 

Klinische Vorteile

  1. Dynamische Höhenverstellung:
    • Echtzeit-Erweiterung vor Ort (nachdem Implantatinsertion) zur Optimierung der Bandscheibenhöhe/des Lordosewinkels.
    • Reduziert die Endplattenbelastung im Vergleich zu statischer Überdistraktion.
  2. Integrierte Fixierung:
    • Selbstverankernde Zähne/Spikes widerstehen der Migration (<0.8 % Setzungsrisiko laut Literatur).
    • Ausfahrbare Flossen/Streben greifen in die Wirbelendplatten ein.
  3. Chirurgische Effizienz:
    • Das einstufige Verfahren macht das Stapeln von Probeabstandshaltern/Käfigen überflüssig.
    • Kompatibel mit MIS-Techniken (15–18 mm röhrenförmige Retraktoren).
  4. Biomechanische Integrität:
    • Der Titanmodul (110 GPa) unterstützt eine sofortige Lastverteilung.
    • Durch Plasmaspritzen hergestellte Porosität ermöglicht einen Knochen-Implantat-Kontakt von über 70 %.
  5. Komplikationsminderung:
    • Monolithisches Design verhindert die Demontage von Komponenten (cf. schraubenbasierte Systeme).
    • Kein hinterer Überhang → reduziert das Dysphagierisiko.

 

Gegenanzeigen

  • Absolute:
    • Aktive systemische/lokale Infektion (z. B. Osteomyelitis)
    • Schwere Osteoporose (T-Score <−3.5) oder metabolische Knochenerkrankung
    • Allergie gegen Titan-/Legierungskomponenten
  • Relativ:
    • Vorherige Bestrahlung an der Operationsstelle
    • Mehrstufige Fusionen ohne zusätzliche Instrumente
    • Instabilität, die eine posteriore Fixierung erfordert (Hinweis: Die eigenständige Verwendung ist auf 1-Level-ACDF beschränkt)
    • BMI ≥40 (↑ Risiko eines mechanischen Versagens)

 

Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen

VORSICHT: Bei Einsatzkräften über 200 N besteht die Gefahr von Endplattenbrüchen. Vor der Expansion ist auf ausreichende Knochendichte zu achten. Eine Überdistraktion >3 mm über die ursprüngliche Bandscheibenhöhe kann zu Radikulopathie führen. Für die intraoperative Bildgebung ist ein röntgendurchlässiger Treiber erforderlich.
Hinweis: Erfordert eine spezielle chirurgische Ausbildung. Nicht kompatibel mit MRT >1.5 Tesla.
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